Teilnehmer FAQ

Häufige Fragen der Rehasportler bzw. Rehasport-Teilnehmer, die wir öfters gestellt bekommen, in der Übersicht als Teilnehmer FAQ.

Teilnehmer FAQ Rehasportler

Für wen eignet sich Rehasport?

Allgemein richtet sich der Rehasport an Menschen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat, die unter Rücken-, Hüft- und Knieschmerzen leiden. Auch für Menschen, die spezielle Krankheitsbilder hinter sich haben wie Krebs, Parkinson oder Lungenkrankheiten, ist der Rehasport ein gern eingesetztes Mittel. Damit soll die Wiedereingliederung in das (Beruf-)Leben erleichtert werden. Für Patienten mit akuten Beschwerden, z.B. nach Operationen oder schweren Verletzungen ist weniger der Rehasport geeignet, sondern die Physiotherapie.

 

Gibt es ein Mindestalter für eine Teilnahme am Rehasport?

Bei einem Rehasport Gruppentraining gibt es keine Altersbegrenzung! Jedoch sind die Erwachsenengruppen ab 15 Jahren. Alles Weitere klärt sich auch bei der ersten Rehasport-Sprechstunde in Ihrer ausgewählten Rehasport-Einrichtung.

 

Wie oft kann ich pro Woche am Rehasport teilnehmen?

Eine Rehasport-Verordnung umfasst 50 Einheiten. Der Arzt verordnet meist 1-2x pro Woche ein Rehasport-Gruppentraining. Die ärztliche Verordnung ist bindend und kann nicht umgangen werden. Für alles Weitere kontaktieren Sie Ihren betreuenden Arzt.

 

Was muss ich während der 18 Monate beachten?

Eine Verordnung gilt für 18 Monate (Ausnahmen 36 Monate) und 50 Trainingseinheiten. Dabei stellt sich oft die Frage, wie es danach weitergeht. Auch Fehlzeiten, Verlängerungen oder Wechsel treten in dieser Zeit häufig auf.

Kann ich den Rehasport-Anbieter wechseln?

Ein Wechsel der Einrichtung kann jederzeit erfolgen. Dazu benötigen Rehasportler eine Kopie der Verordnung sowie Teilnahmebestätigung. Die Originalen Dokumente bleiben beim ersten Rehasport-Anbieter. Die verbleibenden Einheiten können Sie beim neuen Anbieter abtrainieren.

Bin ich während des Rehasports versichert?

Die Sportversicherung unseres Vereins umfasst eine Unfall- sowie Haftpflichtversicherung. Sollte es während Ihrer Rehasport-Einheit zu einem Sach- oder Personenschaden kommen, melden Sie dies bitte umgehend (innerhalb von 24 Stunden) an uns. Wir leiten die Schadensmeldung dann entsprechend an den Versicherungsträger weiter.

Was passiert bei (häufigen) Fehlzeiten?

Verhinderungen sind, wie im sonstigen Leben auch, keine Seltenheit. Manchmal muss man einen Termin absagen aufgrund von Krankheit, Verletzung oder Urlaub. Dies sollten Sie aber zeitnah (ein Tag zuvor) der Einrichtung mitteilen. Es entstehen keine Gebühren, wenn Sie bei einer Trainingseinheit fehlen. Dennoch können (zu) häufige Fehlzeiten dazu führen, dass Sie von der Rehasportgruppe ausgeschlossen werden und ein anderer Rehasportler Ihren Platz bekommt.

Folgeverordnung – wie oft kann Rehasport verschrieben werden?

Seit 2011 besagt die Rahmenvereinbarung, dass Rehasport verschrieben werden kann, solange er „notwendig, geeignet und wirtschaftlich“ ist. Dies bedeutet, dass der Patient noch nicht in der Lage ist, die erlernten Übungen selbständig sowie eigenverantwortlich durchzuführen. Deshalb besteht auch die Möglichkeit einer weiteren Verordnung durch den Arzt nach 50 absolvierten Einheiten – die Folgeverordnung. Diese kann wiederum durch die Krankenkasse abgelehnt werden, was eher selten vorkommt.


Teilnahme am Rehasport ohne Verordnung

Nur Teilnehmer mit gültiger Verordnung dürfen am Rehasport teilnehmen! Wer als Selbstzahler teilnehmen möchte, kann sich eine Verordnung von seinem Arzt ausstellen lassen und ohne Genehmigung der Krankenkasse trainieren. Die Bezahlung der Rehasport-Einheiten wird dann durch einen Behandlungsvertrag (vgl. Abrechnung Privatpatienten) geregelt.

Sie haben bei den FAQs Ihre Frage oder Antwort nicht gefunden? Dann kontaktieren Sie uns gerne!