Rehasport verordnen

Nur ein Arzt darf, ähnlich einer Rezeptausstellung, Rehasport verordnen! Diese Verordnung erfolgt über das Formular 56.

Rehasport verordnen Zusammenarbeit und Kooperation mit Ärzten

Da dieser Grundsatz gesetzlich gilt, ist für Rehasport-Anbieter eine kooperative Zusammenarbeit mit Ärzten unerlässlich. Um welchen Arzt es sich handelt, spielt dabei keine Rolle, aber es sollten entsprechende Fachärzte sein. Viele Ärzte wissen bereits über den Rehasport Bescheid und verordnen diesen auch. Dennoch gibt es noch eine hohe Anzahl an Ärzten, die den Rehasport gar nicht im Blick haben oder der Thematik skeptisch gegenüberstehen, weil sie Mehraufwände befürchten oder eine Belastung des Heilmittelbudgets.
In den folgenden Punkten erfahren Ärzte und (potentielle) Rehasport-Anbieter, weshalb es gar nicht schwer ist, Rehasport zu verordnen bzw. wie man gut miteinander kooperieren kann.

 

Warum ist eine Zusammenarbeit mit Ärzten erforderlich?

Wie bereits erwähnt, wird eine Rehasport-Verordnung ausschließlich vom Arzt ausgestellt. Zudem muss er auch für Rückfragen der Rehasportler sowie der Einrichtung zur Verfügung stehen. Dies klingt vielleicht etwas abschreckend, ist aber meist mit wenig Zeitaufwand in der Praxis verbunden.

Warum sollte der Arzt Rehasport verordnen?

Der Vorteil für einen Arzt besteht darin, dass die Verordnungen sein Heilmittelbudget nicht belasten. Man kann also in unbegrenzter Anzahl Verordnungen für seine Patienten ausstellen. Dadurch ist es leicht, Rehasport als ergänzende Anschlussmaßnahme, nach der Heilbehandlung, zu verordnen.

Wie informiere ich den Arzt über Rehasport?

Natürlich können Sie einen Arzt über gutes (Online-)Marketing erreichen (oder ein gutes Image) in Form von Mundpropaganda. Als neuer Anbieter ist es aber sinnvoller, aktiv den Arzt auf sich aufmerksam zu machen. Dabei trifft man im Erstkontakt meist auf die Sprechhilfe am Empfang. Wie bei einem Verkaufsgespräch, zählt dabei der erste Eindruck. Deshalb sollten Sie einen persönlichen Termin vereinbaren und bei jedem Kontakt, die passenden Informationsmaterialien bei sich führen. Dazu gehören Dinge wie das Musterformular 56, Rehasportzeiten sowie alle wichtigen Kontaktdaten Ihrer Einrichtung.

Kontaktpflege bei einer Rehasport Kooperation

Wenn sich bei Ihnen die Trainingszeiten ändern oder die Anschrift, sollte der kooperierende Arzt darüber informiert sein. Ansonsten ist ein kooperatives sowie freundliches Verhältnis wichtig. Klassische Beispiele sind kleine Aufmerksamkeiten wie z.B. Jahresgrußkarten. So bleiben Sie dem Arzt auch besser in Erinnerung. Da ein Arzt seinen Patienten in guten Händen wissen will, achten Sie besonders auf die Qualitätseinhaltungen in Ihrer Einrichtung.