FAQ Rehasport-Anbieter

FAQ Rehasport Anbieter was verdiene ich und wie rechne ich abIn unserer Rubrik FAQ Rehasport-Anbieter beantworten wir die meist gestellten Fragen, die unsere Kooperationspartner an uns richten. Diese gelten zwar größtenteils für die Allgemeinheit, sind aber natürlich auf unsere Rehasport-Standorte spezialisiert.


Was kostet es mich, wenn ich Rehasport anbieten will?

Eine genaue Summe lässt sich nicht voraussagen. Wie bei jeder neuen Produkteinführung fallen im Vorfeld Kosten an. Diese umfassen z.B.:

  • Arbeitszeit für Beratungen und Abwicklung von Formalitäten
  • (Neue) Personalaufwendungen
  • Ausbildungslehrgänge und Schulungen
  • Mögliche Raumanmietungen oder neue Trainingsmaterialien
  • Unterschiedliche Marketingmaßnahmen


Wie viel kann ich mit Rehasport verdienen und wann kommt das Geld?

Die Vergütung von Rehasport-Trainingseinheiten ist genau in den Vergütungssätzen des zuständigen Landesverbandes geregelt. Pro Teilnehmer kann man, Stand 2019, zwischen 5,20 € – 16 € an einer Trainingseinheit verdienen. Das Rehasport-Angebot sollte man in erster Linie als Zusatzverdienst sehen, denn allein durch Rehasport wird man nicht unbedingt reich. Viel entscheidender ist das Ziel der Imageverbesserung sowie die Möglichkeit, durch den Rehasport neue Zielgruppen anzusprechen und dadurch Neukunden zu generieren.

Rehasport-Vergütungen werden von den Kostenträgern ausbezahlt, nachdem man seine Abrechnungsunterlagen eingereicht hat. Um Abrechnungsunterlagen einreichen zu können, müssen folgende Voraussetzungen (in unserem Verein) erfüllt sein:

  • Mindestens 10 unterschriebene Teilnahmen des Rehasportlers mit Unterschrift
  • Mindestens 400 Unterschriften insgesamt pro Einreichung (ohne DRV & Privatversicherte)
  • Bitte auf Ausnahmen achten wie z.B. Verordnungen der DAK, die nur 2x pro Rezept abgerechnet werden können
  • Eine Originalunterschrift des Übungsleiters muss auf dem Abrechnungsblatt vorliegen
  • Die Teilnahmebestätigungen der Rehasportler müssen im Original eingereicht werden


Abrechnen mit Privatpatienten im Rehasport?

Auch Privatpatienten erhalten eine Verordnung vom Arzt und die Krankenkasse bezahlt in der Regel. Wenn sich ein Privatpatient bei Ihnen meldet, dann schließen Sie einen Behandlungsvertrag mit ihm ab. Dieser muss die Dauer, die Anzahl der Übungseinheiten sowie die Kosten pro Übungseinheit regeln. Er wird in doppelter Ausfertigung ausgefüllt und vom Versicherten sowie dem Übungsleiter/Ansprechpartner für Rehasport vor Ort unterschrieben. Ein Exemplar erhält der Versicherte, eines verbleibt in der Einrichtung. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass bei Privatpatienten keine Zwischenabrechnung möglich ist, sondern nur eine einmalige (End-) Abrechnung.


Muss der kooperierende Arzt beim Gruppentraining anwesend sein?

Die Antwort lautet: Nein! Der betreuende Arzt muss als Informationspartner für Rehasportler, den Übungsleiter oder die Einrichtung zur Verfügung stehen, wenn es spezielle Fragen gibt. In der Regel wird dieser Anspruch aber eher selten genutzt.